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Grundwasser-Soforthilfe

KTF: Pressemitteilung 16.02.2004
Grüne: Untätigkeit ist die schlechteste Haltung in der Grundwasserproblematik
„In Herrenshoff, Raderbroich und Pesch können Sofortmaßnahmen gegen hohe Grundwasserstände noch in diesen Wochen entscheidend helfen, für Kleinenbroich ist eine längere Vorbereitung nötig“, so kommentiert der grüne Kreistagsabgeordnete Martin Kresse die derzeitige Situation in Korschenbroich, „da die behördlichen Genehmigungen dafür vorliegen, geht es jetzt noch um das Geld“. Derzeit könnten sich die Stadt Korschenbroich und die Bürgerinnen und Bürger in der Kostenbeteiligung nicht einigen, so komme es auch in diesem Jahr erneut dazu, dass nicht gepumpt wird.
Für die Sitzung des Kreisausschusses haben die Bündnisgrünen einen Antrag zur Grundwasser-Soforthilfe formuliert. Martin Kresse: „Wir möchten, dass vorhandene Haushaltsreste beim Rheinkreis Neuss zur Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger in den betroffenen Gebieten als Soforthilfe eingesetzt werden. Wir denken dabei an € 200.000.“
Auch Erhard Demmer, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN, plädiert dafür, dass hier der Kreis in Ersatzvornahme für die eigentlich zuständige Stadt Korschenbroich handeln muss. „Die objektive Handlungsnotwendigkeit und der tatsächliche Handlungsstillstand führen zu einer unerträglichen Situation, die sofort überwunden werden muss“, so Demmer